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dm babybeihilfe

Rund 380.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind in Österreich von Armut betroffen. Mit einer Million Babywindeln hilft dm gemeinsam mit Caritas und aktion leben sozial benachteiligten Familien mit der der Initiative „dm babybeihilfe“.

dm babybeihilfe 

Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt und dennoch leben hier hunderttausende Menschen in Armut. "Familienzuwachs belastet das Budget zusätzlich", sagt Stefan Gormász, der bei der Caritas für das Projekt verantwortlich ist, "das gilt vor allem während der ersten Jahre, in denen das Baby gewickelt werden muss. Windeln sind teuer, das spüren vor allem einkommensschwache Familien sehr. Da Windeln als Basisartikel für jedes Kleinkind notwendig sind, ist diese Form der Hilfe als Existenzsicherung für Familien in finanziellen Schwierigkeiten enorm bedeutend." 

Vor diesem Hintergrund verlängert dm die 2009 ins Leben gerufene Initiative dm babybeihilfe und setzt gemeinsam mit Caritas und aktion leben ein Zeichen gegen die wachsende Familienarmut. So spendet dm jährlich eine Million babylove Babywindeln an von Caritas und aktion leben betreute Familien. Neu ist die Abwicklung, welche auf Bundesländerebene angesiedelt wurde. Die Windelgutscheine können in allen österreichischen dm Filialen eingelöst werden. Diese einfache Abwicklung wird von den Beteiligten sehr geschätzt. 
 

Mehr als eine Produktspende

Die dm babybeihilfe ist aber mehr als eine dringend benötigte Produktspende für Familien in Notsituationen. Sie hilft gleichzeitig, Mütter zu entlasten – eine wichtige Präventivmaßnahme gegen Frauenarmut.
Ein weiterer Nebeneffekt: Viele Familien kommen über die Ausgabe der dm Windelgutscheine einfacher in Kontakt mit den Sozialberatungsstellen. Die Schwangeren-Beratungsstellen der aktion leben betreuen junge Mütter, die aufgrund ihrer Schwangerschaft in finanzielle Not geraten sind. „Durch die dm babybeihilfe können wir Müttern in einer Notlage ganz konkret und praktisch helfen. Die Nachfrage nach den Windelgutscheinen ist bei unseren Klientinnen sehr groß und wir spüren jedes Mal eine große Dankbarkeit“, sagt Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben.