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dm als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert

dm drogerie markt wurde mit dem staatlichen Gütezeichen „berufundfamilie“ ausgezeichnet. Bundesminister Reinhold Mitterlehner überreichte das Zertifikat am 19. November 2013. 

Für ein Unternehmen wie dm drogerie markt mit einem Frauenanteil von 97 Prozent ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seit jeher ein wichtiges Thema. In Zukunft soll noch stärker darauf Wert gelegt werden, dass jeder Mitarbeiter seine individuelle Familiensituation mit den Erfordernissen der Organisation in Einklang bringen kann. Daher ließ sich dm im Rahmen der vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend ausgehenden Initiative „Audit berufundfamilie“ als familienfreundliches Unternehmen zertifizieren.

  

dm/Schlossko
(v.l.n.r.) Betriebsrätin Nadja Djuric, Abteilungsmanagerin Miriam Geyer,
Geschäftsführerin Petra Mathi-Kogelnik und Bundesminister Reinhold Mitterlehner.

Gelungene Life-Balance unterstützen

Fragen wie die bewusste Gestaltung der Babypause, Anliegen wie Arbeitszeit nach Maß oder auch die Entwicklung unterschiedlichster Teilzeitmodelle wurden und werden auch künftig bei dm bearbeitet. Insbesondere in den vergangenen beiden Jahren haben sich Führende des Konzerns verstärkt mit Fragen von Life-Balance und seelischer Gesundheit auseinandergesetzt. „Dabei leitet uns die Erkenntnis, dass es nicht zielführend ist, zwischen Arbeits- und Privatleben zu unterscheiden. Denn wir alle nehmen Anliegen und Herausforderungen oder auch motivierenden Erfolg und Freude aus dem privaten Bereich mit an den Arbeitsplatz und umgekehrt“, erklärt Petra Mathi-Kogelnik, die in der dm Geschäftsführung für das Ressort Mitarbeiter verantwortlich ist.

Darauf aufbauend wird sich das Unternehmen in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig und systematisch mit der Frage auseinandersetzen, wie Familie und Arbeitswelt bei dm noch besser unter einen Hut gebracht werden können. Dabei geht es in erster Linie um die Anliegen von (jungen) Eltern, aber auch um Kollegen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. „Die Zertifizierung sehen wir dabei nicht als Auszeichnung für Bestehendes, sondern als Ansporn, unsere Wirtschaftsgemeinschaft zu einem Vorbild im Sinn von Familienfreundlichkeit zu entwickeln“, so die Geschäftsführerin.

Gelebte Familienfreundlichkeit

Ziel des Audits ist es, Unternehmen darin zu unterstützen, eine familienbewusste Unternehmensstruktur zu schaffen. dm Mitarbeiter entwickelten gemeinsam mit einer Auditorin des Wirtschaftsministeriums 26 Maßnahmen, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Diese Schritte umfassen beispielweise die aktive Begleitung von Mitarbeiterinnen vor, während und nach der Karenzphase, die Sensibilisierung der Führenden für das Thema Gesundheit oder Weiterbildungsangebote zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Grundlage für diese Maßnahmen waren sowohl die Ergebnisse der groß angelegten Mitarbeiterbefragung Anfang des Jahres als auch Vorschläge, die im Zuge von Workshops erarbeitet wurden.