Jan 26, 2012
Meine Füße mögen keine Pilze!
Im Winter sperren wir unsere Füße oft den ganzen Tag über ein: Wir verpacken sie in warme Wollsocken, in dicke Winterstiefel und enge Schischuhe. In so einer feucht-warmen Umgebung siedeln sich besonders gern Hautpilze an. Aber: Meine Füße mögen keine Pilze! Hier erfahre ich, was ich dagegen tun kann und wie ich die mit Juckreiz verbundene Pilzerkrankung vermeide.

Wie entsteht Fußpilz?
Der Fußpilz ist eine Pilzinfektion der Haut am Fuß. Die mikroskopisch kleinen Pilzsporen gedeihen am besten in einer warmen, feuchten, abgeschlossenen Umgebung – die Zehenzwischenräume bieten also einen perfekten Nährboden. Dass die Füße im Winter oft den ganzen Tag über in warmen Socken und Schuhen gefangen sind, tut ihr Übriges. Aber nicht nur feuchte, sondern auch trockene, rissige Füße sind gefährdet. Denn schon ein kleiner Riss in der Haut bietet dem Pilz Gelegenheit, sich einzunisten.
Wie erkenne ich Fußpilz?
Zuerst ist die Haut schuppig und leicht gerötet, Beschwerden bleiben in diesem Stadium oft noch aus. Wenn der Befall stärker ist, kommen Juckreiz und möglicherweise sogar Bläschenbildung hinzu. Darüber hinaus kann es sogar zur chronischen und zur erweichenden Fußpilzerkrankung kommen, in letzterem Fall quillt die Haut auf, löst sich ab und nässt stellenweise.
Ist Fußpilz ansteckend?
Ja, sogar hoch ansteckend. Denn Teile der Pilze überleben auch auf abgestorbenen Hautschuppen. Wenn sich beim Barfußgehen dann kleine Hautschüppchen vom Fuß lösen, läuft der Nächste Gefahr, sich anzustecken. Besonders wenn die Schüppchen in die Zehenzwischenräume gelangen ist das Ansteckungspotenzial hoch, weil der Pilz dort klimatisch die besten Wachstumsbedingungen vorfindet. Vor allem in feuchtwarmer Umgebung wie im Badezimmer, in der Sauna und auch sonst überall, wo viele Menschen barfuß laufen, fühlt er sich besonders wohl. Deshalb sollte man zu Hause nicht barfuß laufen, so lange ein Familienmitglied unter der Pilzerkrankung leidet.
Wie kann ich Fußpilz behandeln?
Effektive Cremes gegen Fußpilz gibt’s in der Apotheke. Vor dem Auftragen sollten die Füße gewaschen und gründlich abgetrocknet werden. Die Wirkung setzt erst nach einiger Zeit ein. Um auch wirklich alle Pilzsporen zu beseitigen ist es wichtig, die Behandlung völlig abzuschließen - auch wenn die Haut nicht mehr juckt.
Wie kann ich Fußpilz vorbeugen?
Es ist zwar selbstverständlich, dass ich meine Füße täglich wasche, am besten mit einer hautfreundlichen, rückfettenden Waschlotion. Aber das alleine ist noch keine ausreichende Vorbeugung gegen Fußpilz. Denn: Wichtig ist vor allem, die Füße sowie die Zehenzwischenräume gründlich abzutrocknen.
Beim anschließenden Eincremen lasse ich die Zehenzwischenräume hingegen aus. Außerdem ziehe ich täglich frische Socken an, die im besten Fall aus atmungsaktiven Naturmaterialien sind. Weitere Vorsichtsmaßnahmen: Jeder in der Familie hat sein eigenes „Fuß“-Handtuch – geteilt wird ausnahmsweise mal nicht. Außerdem borge ich meine Schuhe nur in Ausnahmefällen her. Und wenn, dann werden sie im Anschluss ordentlich gelüftet und getrocknet. Ich trage atmungsaktive Schuhe, zum Beispiel aus Leder, und im Schwimmbad und der Sauna Badeschuhe. Wenn ich dann auch noch spezielle Schutzcremen und Fuß-Deos gegen Fußpilz verwende, habe ich bereits einen Großteil der Gefahrenquellen eliminiert.













